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Yoga mit Kindern: 3 einfache Übungen

 

yoga-mit-kindern-uebungen-tipps.jpgYoga mit den eigenen Kindern macht Spaß und schweißt zusammen!

 

Yoga wird nach wie vor immer beliebter. In einer schnelllebigen Zeit, wie der unseren, ist der Wunsch nach Achtsamkeit und dem bewussten „etwas für sich Tun“ mehr als verständlich. Yoga hilft dabei, im Jetzt anzukommen, den Körper bewusst zu spüren und sorgt somit schnell für ein gutes Körpergefühl. Es kann Stress abbauen und lässt uns ruhiger und gelassener werden.

 

Seit meine Tochter mich beim Yoga daheim beobachtet hat, ist sie immer Feuer und Flamme, wenn ich frage: „Wollen wir gemeinsam die Sonne grüßen?“ Wie sie strahlt, wenn wir gemeinsam langsam und lachend den Sonnengruß turnen. Egal ob in unserem Wohnzimmer oder an der frischen Luft, wie an den warmen Herbsttagen des vergangenen Jahres.

 

Kinder-Yoga ist anders

 

Natürlich kann man unsere Yoga-Einheiten nicht mit jenen der Yogastunden für Erwachsene vergleichen: Geht es dort meist ruhig und bedächtig zu, so sind wir quirlig, laut und voller Energie. Yoga mit meiner Tochter hat etwas sehr Verbindendes und bietet eine tolle Möglichkeit, den Stress des Alltags zu vergessen und gemeinsam glücklich im Hier und Jetzt anzukommen.

 

Da meine Tochter immer mehr unterschiedliche Figuren mit mir turnen möchte und ich somit auf der Suche nach einfachen Übungen war, die uns beiden Spaß machen, habe ich mich gefreut, als ich auf Andrea Heltens Buch „Yoga für dich und dein Kind“ stieß. Die hier vorgestellten Übungen sind daraus entnommen.

 

Noch ein Hinweis: Beim Yoga für Erwachsene spielt die Atmung eine große Rolle. Wichtig beim Yoga mit Kindern ist, dass Kinder ihren Atem unbedingt frei fließen lassen dürfen und sich nicht an irgendwelche Vorgaben halten müssen.

 

yoga-uebungen-fuer-Kinder-mamablog.jpgOhne Stress dafür mit ganz viel Spaß, so sollte Yoga mit Kindern sein!

 

3 Yoga-Übungen

 

Loslassen mit dem Hundeschütteln

Einfach mal locker machen! Um entspannt zu starten, kann der ganze Körper ausgeschüttelt werden. Wie bei einem Hund, der nach einem Bad das Wasser abschütteln möchte. Zuerst kommen wir in einen etwa hüftbreiten Stand. Dann wird ein Bein ausgeschüttelt, danach das zweite. Weiter geht es mit Hüfte, Bauch und Po. Es folgen die Hände, Arme und Schultern. Der Nacken sowie der Kopf sind dabei ganz locker. Zum Schluss schütteln wir den ganzen Körper. Einfach so, wie es Spaß macht und sich gut anfühlt.

 

In eine Katze verwandeln

Wohl kaum ein anderes Tier räkelt sich so genüsslich wie die Katze! Für die Katze kommen wir in den Vierfüßlerstand. Die Beine sind etwa hüftbreit auseinander, die Hände genau unter den Schultern. Als erstes machen wir uns lang, erst hebt sich das Steißbein, der Kopf folgt als letztes und der Blick wandert nach oben. Die Knie bleiben dabei auf dem Boden. Als nächstes machen wir uns rund: Die Bewegung beginnt auch beim Steißbein und so rundet sich nach und nach der ganze Rücken. Der Kopf senkt sich, der Blick wandert zum Bauchnabel. Das ist der Katzenbuckel. Diese beiden Bewegungen – also das Strecken und das Zusammenrollen – kann man zu einer fließenden Bewegung verbinden. (Für Erwachsene: Beim Strecken langsam einatmen, beim Zusammenrollen ausatmen.) Haben wir das ein paar Mal gemacht, bewegen wir uns, wie es uns gerade gut tut. Wir dehnen uns nach allen Seiten, drehen die Hüfte nach links und rechts, putzen die Tatzen. Dann können wir uns vorstellen, wie eine Katze aus dem Fressnapf zu trinken. Dabei können wir die Zunge weit rausstrecken. Und Katzen miauen doch auch!

 

yoga-mit-kindern-blog-idee-uebungen.jpgViele weitere Yoga-Übungen für Kinder findet ihr in Zeitschriften und Büchern!

 

Namaste!

Die gemeinsame Yoga-Session mit einem kleinen Ritual zu besiegeln kann dabei helfen, es zärtlich abzuschließen und gut gelaunt in den Tag zu starten. Für das „Namaste“ falten wir die Handflächen vor der Brust, sehen uns an und sagen: „Namaste!“. Auch ein Bussi oder eine Umarmung kann die gemeinsame Yogapraxis beenden.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Yoga mit euren Kindern und lade euch ein, unvoreingenommen und ganz locker an die Sache heranzugehen. Alles ist richtig und darf sein, nichts muss. Damit es auch wirklich Freude bereitet!

 

Welche gemeinsamen Aktivitäten macht ihr mit euren Kindern? Habt ihr Lust, gemeinsames Yoga auszuprobieren?

 

Eure

Jeannine von Mini and Me