abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Stattdessen suchen nach 
Meintest du: 
www.mini-and-me.com

Achtsamkeit mit Kindern im Alltag leben

 

Achtsamkeit-Kinder-so-gehts.jpgAchtsamkeit - ein Thema an dem sich auch die Kleinsten schon üben können!

 

Achtsamkeit ist in aller Munde und bleibt auch fleißig im Gespräch. Das ist mehr als verständlich, haben doch viele Menschen – vor allem Eltern – oftmals das Gefühl, die Tage würden immer schneller an ihnen vorübergehen. Dabei ist der Wunsch, das Hier und Jetzt bewusst zu erleben und zu gestalten, groß. Denn schließlich möchte ich ganz da sein, und zwar so oft es geht, wenn ich Zeit mit meinem Kind verbringe. Immer mehr Eltern entdecken hier die Achtsamkeit, mit all ihren Übungen, Affirmationen und weisen Sprüchen für sich.

 

Achtsamkeit kann aber auch für Kinder sehr bereichernd sein. Denen geht es nämlich oftmals ähnlich: zu viel, zu schnell. Vor allem dann, wenn der Alltag viel strikte Struktur hat, etwa, weil Eltern täglich und ganztags arbeiten müssen oder auch, weil allerlei außerschulische Aktivitäten anstehen - heutzutage sind das oftmals zu viele. Dass hier Umstrukturierungen wahrscheinlich dringend notwendig wären, wenn diese Strukturen dem Kind schaden, liegt auf der Hand.

 

Achtsamkeit-bei-Kindern.jpgMomente sollten besonders mit Kindern bewusst gestaltet werden!

 

Heute soll es darum gehen, wie Eltern gemeinsam mit Kindern kleine Momente bewusst gestalten können – ganz abseits von den großen, individuellen Lebensentwürfen, die sie täglich begleiten.

 

Sinne erden

 

Eine wundervolle Übung, um sich zu erden und im Moment anzukommen ist es, die Sinne zu aktivieren.

 

Sieh dich um, erkenne und benenne…

 

5 Dinge, die du siehst

4 Dinge, die du fühlst

3 Dinge, die du hörst

2 Dinge, die du riechst

1 Ding, das du schmeckst.

 

Achtsam essen

 

Darauf aufmerksam wurde ich vor einiger Zeit erstmals auf dem Blog Fräulein im Glück. Birgit macht sich mit ihren Kindern, wie kleine Außerirdische auf einem neuen Planeten, neugierig auf, Lebensmittel zu erkunden. Was sie damals beschrieb, mache ich in leicht abgewandelter Form sehr gern bis heute mit meiner Tochter. Wir sehen uns Lebensmittel ganz genau an, erfühlen sie, riechen daran, schmecken Stück für Stück. Bei der Tomate ist die Haptik interessant, die Haut, die man abziehen kann, die Konsistenz des Innenlebens, die Form, in der die Kerne angereiht sind. Diese Übung erleichtert es, das Interesse für neue und alte Nahrungsmittel zu erhöhen und nebenbei macht es auch einfach Spaß, alltäglichen Lebensmitteln auf diese Weise neugierig zu begegnen. Gemeinsam.

 

Viel Freude mit den geschärften Sinnen!

 

Eure Jeannine von Mini and Me

 

 

Tomate-Achtsamkeit-Kinder.jpg