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Ratgeber

Starte mit mir die #HoferNoSugarChallenge

 

hofernosugarchallenge.jpgDie #HoferNoSugarChallenge

 

Es ist 6:30 Uhr wenn der Wecker klingelt, aber erst nach einer großen Tasse Kaffee mit reichlich Zucker ist man richtig wach. Im Büro angekommen trinkt man schnell die zweite Tasse, bevor die Arbeit anfängt und es stressig wird. Jetzt kann es richtig losgehen! In der Mittagspause gibt es Pasta mit Pestosoße, ein schnelles Sandwich mit Eistee oder vielleicht einen Salat mit Joghurtdressing. Zurück am Schreibtisch möchte man am liebsten ein kleines Mittagsschläfchen einlegen. Die Arbeit wird nicht weniger und die Uhr scheint stehen geblieben zu sein. Als kleine Aufmunterung gibt es eine Dose Cola und einen Muffin. Ab jetzt nur noch 2 Stunden bis zum Feierabend. Zuhause angekommen wird auch schon das Abendessen vorbereitet. Später auf der Couch trinkt man noch ein Glas Wein und gönnt sich ein Stück Schokolade.

 

So oder so ähnlich sieht der Alltag von vielen Menschen aus. Auf den ersten Blick eigentlich ganz okay. Auf den zweiten Blick erkennt man allerdings, dass der ganze Tag daraus besteht, Zucker zu konsumieren. Zucker ist der Grund, weshalb wir oft Stimmungsschwankungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und Schlafstörungen haben. Außerdem führt ein übermäßiger Zuckerkonsum zu vielen Krankheiten wie Depressionen, Diabetes, Karies und Adipositas. Zucker aktiviert die gleichen Belohnungszentren im Gehirn wie Drogen und andere Süchtig-Macher und wird daher von vielen Experten als die „neue Zigarette“ bezeichnet.


Wieso macht Zucker abhängig?

 

Unser Körper braucht für jegliche Aktivität Energie. Dazu zählen Sport, Arbeiten, Autofahren, aber auch Essen, Schlafen, Wundheilung und „Nichtstun“ verbraucht Kalorien. Diese Energie zieht unser Körper aus den im Essen enthaltenen Nährstoffen. Zucker bzw. Glukose ist da die schnellste und einfachste Energiequelle. Ohne Zucker müsste der Körper aus anderen Nährstoffen, wie z.B. Fett und Eiweiß seine Energie beziehen. Dies ist allerdings mit mehr Aufwand verbunden. Gewöhnt sich unser Körper an den hohen Zuckerkonsum, so wird er faul und verlangt immer mehr davon.

 

Der Insulinspiegel schwankt und in den Tiefphasen sind wir antriebslos und immer auf der Suche nach dem nächsten (Zucker-) Kick. Um dieses Abhängigkeitsverhältnis zu brechen muss man mindestens 20 Tage lang auf Zucker verzichten, denn erst dann setzt sich eine neue Gewohnheit durch. Mit 30 Tagen Abstand kann man wieder kleine Mengen Zucker konsumieren, ohne gleich wieder in die Abhängigkeit zu verfallen.

 

Wo ist überall Zucker enthalten?

 

Das Problem ist, dass Zucker in mehr Lebensmitteln enthalten ist, als es auf den ersten Blick erkennbar ist. Dadurch konsumieren wir täglich viel mehr Zucker als wir glauben. Abgesehen von den offensichtlichen Übeltätern wie Süßigkeiten, Gebäck und Softdrinks sind auch alkoholische Getränke und „normale Kohlenhydrate“ wie Nudeln, Brot & Co. reich an Zucker. Natürlicher Zucker ist in Form von Fruktose in Obst enthalten, dabei sind Mangos, Bananen, Trauben und alle Trockenfrüchte (Datteln, Rosinen, Cranberrys, Feigen, etc.…) die süßesten Früchte. Weniger Fruktose hingegen beinhalten Beeren und Zitrusfrüchte.
Industrieller Zucker ist in fast allen verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt, wie z.B. in Schinken, Salami & Co, Joghurt, Soßen, Gewürzmischungen, gerösteten Nüssen und Fertigprodukten. Dieser versteckt sich u.a. hinter den Namen Dextrose, Maltose, Saccharose oder Sucrose und in über 20 verschiedenen E-Nummern, z.B. E-420. Daher lohnt es sich immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen.

 

Gemeinsam mit HOFER starte ich mit der  #HoferNoSugarChallenge in das Jahr 2018 und lade euch herzlich dazu ein, mich dabei zu begleiten. Dabei geht es vor allem darum, gesünder bzw. bewusster zu essen, seinen Geschmackssinn zu regulieren und dem Körper etwas Gutes zu tun. Damit jeder Erfolgserlebnisse haben kann, teile ich meine persönlichen Tipps nun mit euch, um die 30 Tage zu überstehen und vielleicht auch darüber hinaus weniger Zucker zu konsumieren. Am 02.01.2018 geht es los!

 

So klappt es mit den 30 Tagen ohne Zucker

 

# Schwierigkeitsgrad aussuchen

 

Zu Beginn der 30 Tage Challenge sollte man sich entscheiden, auf welche Gruppe Lebensmittel man verzichten will. Dabei ist dieser Zeitraum als ein radikaler Zuckerentzug zu verstehen. Alle Lebensmittel einer Stufe sollten nicht schrittweise, sondern sofort und gleichzeitig ab dem ersten Tag weg gelassen werden. Nur so merkt der Körper, dass der Zucker tatsächlich weg bleibt. Jeder von uns ist anders und hat andere Essgewohnheiten: manche naschen gerne Schokolade und andere z.B. eine Packung Chips - und obwohl Chips nicht direkt zur Kategorie „Süßigkeiten“ gehört, ist in beidem Zucker enthalten. Die drei verschiedenen Stufen können also jedem von uns unterschiedlich schwer fallen. Wer mit 1 oder 2 anfängt und nach ein paar Tagen noch mehr herausgefordert werden möchte, kann die nächste Stufe ergänzen.

 

1: Verzicht auf Zucker-Bomben (Süßigkeiten, Softdrinks, Alkohol)
2: Verzicht auf hinzugefügten industriellen Zucker (auf Inhaltsstoffe achten) und Süßungsmitteln wie Honig, Stevia, Ahornsirup, Birkenzucker, etc.
3: Verzicht auf Lebensmittel mit sehr hohem Zuckergehalt (z.B. Trockenfrüchte, Bananen, Mangos)


# Planen

 

Es gibt nie den perfekten Zeitpunkt, denn überall lauern die Geschäftsessen, Geburtstage und andere Feierlichkeiten. Hauptsache ist, man entscheidet sich dafür und fängt tatsächlich irgendwann an. Es ist sehr hilfreich, sich im Vorhinein darüber Gedanken zu machen, was man während der 30 Tage essen möchte und eine kleine Rezepte Sammlung anzulegen.

 

# Küche ausmisten

 

Alle Lebensmittel, die nicht zum Ernährungsplan passen, werden radikal ausgemistet. Ganz nach dem Motto: was nicht da ist, kann auch nicht gegessen werden ;) Diese können gespendet oder verschenkt werden.

 

# Einkaufen

 

Eine Auswahl an folgenden frischen Lebensmitteln sollte immer zuhause sein: Gemüse, Obst, Kräuter, Fleisch, Fisch und Eier. Auch Nüsse, Samen und Kerne sollten im Einkaufskorb landen. Den Rest kann man nach Lust und Laune auswählen - mit der Liste an Inhaltsstoffen immer im Blick. ;)

 

# Unterstützung holen

 

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Wenn zwei oder mehr Personen im gleichen Haushalt die Challenge mitmachen, tut man sich leichter beim Kochen und man kann sich gegenseitig motivieren bzw. von Sünden abhalten.
Außerdem sollten die Menschen im Umfeld (Familie, Freunde, evtl. Arbeitskollegen) wissen, was man vorhat. Das sorgt für eine extra Portion Motivation und sie können einem in dem Vorhaben unterstützen.

 

# Belohnen

 

Es gibt keine bessere Motivation als die Vorfreude auf etwas Bestimmtes. Egal ob für Zwischenetappen oder für die Ziellinie: belohnt euer Durchhaltevermögen mit etwas, was euch persönlich richtig glücklich macht (Luxusartikel, Wellness, Reise, Event, etc.).

 

Ich freue mich, wenn ihr bei der #HoferNoSugarChallenge dabei seid und mit mir 30 Tage lang auf Zucker verzichten wollt! Für alle Neugierigen: Ich werde Stufe 3 machen, aber das soll euch nicht unter Druck setzen. Jeder Schritt in die richtige Richtung zählt! Auf dem Instagram-Kanal @hoferat wird es ab 02.01.2018 immer wieder kleine Updates zu meiner persönlichen Challenge geben. Außerdem könnt ihr mir bzw. HOFER gerne schreiben und uns mit Fragen löchern oder eure Erfahrung mit uns teilen. Geschmeichelt

 

Liebe Grüße
Natacha von The Chocolate Suitcase

 

2 Kommentare
Urlauber

Toller und sehr informativer Artikel! Das Zucker nicht gut für den Körper ist (v.a. im Übermaß) wusste ich schon, aber das es 20 Tage zuckerfrei fasten braucht um dem Körper umzugewöhnen wusste ich nicht.

Ratgeber

Danke für den interessanten Artikel!