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Meal Prep: So funktioniert’s!

 

Meal-Prep-diaet-how-to.jpgMeal Prep hilft dir deine Mahlzeiten gesund vorzubereiten.

 

Meal Prep - ein Begriff, der aus der Fitness- und Lifestyle-Szene nicht mehr wegzudenken ist. Doch was ist Meal Prep eigentlich? Ich lüfte das Geheimnis für euch: Vorkochen. Ja genau, hinter dem Wort versteckt sich etwas, was sogar meine Oma schon gemacht hat. Doch warum ist Vorkochen wieder im Trend? Und wie hilft es uns, vitaler zu leben? Ich verrate euch heute genau das, in diesem Beitrag über Meal Prep!  

 

Meal Prep ist in meiner Diät-Zeit ein echter Helfer! Zurzeit versuche ich mich ja sehr erfolgreich im Intervall-Fasten. Meal Prep hilft mir meine Ernährungsweise besser und vor allem mit gesünderen Lebensmitteln durchzustehen.

 

Konzept Meal Prep

Das Konzept hinter Meal Prep ist das gleiche, der Ansatz ist aber ein bisschen anders als früher bei Oma! Heute bedeutet es nämlich, mithilfe von Meal Prep immer genügend gesunde Gerichte auf Vorrat zu haben. So kann man den hinterlistigen Versuchungen in der Arbeit, im Kaffeehaus oder beim Bäcker um die Ecke, viel einfacher widerstehen. Denn wer schon eine Mahlzeit dabei hat, wird wahrscheinlich nicht noch zusätzlich eine Pizza-Stange kaufen! Zumindest fällt es mir wesentlich leichter den fettigen Versuchungen zu widerstehen! Verrückt

 

Ob ihr einmal pro Woche für fünf Arbeitstage oder für ganze sieben Tage vorkochen wollt, oder jeden Abend für den nächsten Tag vorkocht, ist euch überlassen. Ihr könnt natürlich auch Gerichte einfrieren und je nach Bedarf wieder erwärmen. Einer der vielen Vorteile beim Meal Prepping ist, dass ihr ohne Hunger vorkochen könnt und euer Gehirn vielleicht noch vernünftigere Entscheidungen trifft - zumindest ist das bei mir so. ;-) Meine Mahlzeiten bereite ich mit Lebensmitteln zu, die meinem Körper gut tun und die zu meiner aktuellen Ernährungsweise passen. So kann ich mir sicher sein, dass ich für die nächsten Tage nahrhafte Mahlzeiten habe und nicht auf Kantinenessen oder die Würstelbude ausweichen muss.

 

Die meisten Gerichte sind je nach Kühlung zwischen zwei und fünf Tage ohne Probleme haltbar. Umso aufwendiger eure Mahlzeiten sind, desto eher können sie an Geschmack verlieren. Daher rate ich euch zu einfachen Menüs.

 

Was vorkochen?

Damit ihr gesund und ausgewogen esst, verwendet ihr am besten verschiedene Nahrungsmittel, so genannte Grundbausteine. Protein, Kohlenhydrate, gesunde Fette und Gemüse sollten je nach eurer Ernährungsform (Low Carb, Paleo, Intervall-Fasten) immer in eurer Lunchbox vorhanden sein.

 

Das könnten mögliche Bausteine für euer Meal Prepping sein:

Protein:

Hähnchenbrust, mageres Rindfleisch, Schweinefilet, Putenbrust, Schinken, Tofu, Topfen, Cottage Cheese, Lachs oder Forelle

Kohlenhydrate:

Haferflocken, Quinoa, Couscous, Vollkorn-Reis, Vollkorn-Tortillas, Süßkartoffel, Kartoffeln, Vollkorn-Nudeln oder Dinkel-Nudeln

Gesunde Fette:

Mandeln, Walnüsse, Pistazien, Kürbiskerne, Olivenöl oder Kokosöl

Gemüse:

Brokkoli, Karfiol, Karotten,  Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Fisolen oder Erbsen

 

Lebensmittel-ausgewogener-Lebensstil.jpgErnährung und Sport sind für einen ausgewogenen Lebensstil wichtig.

 

Tipps für’s perfekte Meal Prepping

 

Kocht einmal pro Woche vor

Ihr könnt zwar auch jeden Tag vorkochen, stressfreier ist es aber ein bis zweimal in der Woche. Denn die paar Stunden (Geübte brauchen nicht länger als 2-2,5 Stunden), die du an dem einen Tag in der Küche verbringst, sind weniger Zeitaufwand, als wenn du jeden Tag auf’s Neue frisch kochen würdest. Am besten wählst du auch einen bestimmten Tag pro Woche, an dem du vorkochst. Das verschafft dir zusätzliche Routine. Grinsen

 

Einweg-Aufbewahrungen durch Lunchboxen ersetzen

Wer bei Meal Prep an Einweg-Plastikdosen denkt, der irrt sich. Denn Mehrweg-Kunststoffdosen sind nicht nur zu 100 % auslaufbeständig, ihr könnt sie auch immer wieder verwenden. Sehr gut eignen sich auch spezielle Gläser oder alte Gurkengläser.

 

Stapeln - eine Kunst

Ein wichtiger Punkt beim erfolgreichen Meal Prepping ist definitiv der Transport in die Arbeit. Es wäre schließlich gut, wenn nach der Auto-, Straßenbahn- oder Zugfahrt euer Mittagessen nicht aussieht wie ein breiiger Haufen, weil alles durcheinander geschleudert wurde. Da man das herumschwanken im Auto oder in der U-Bahn aber oft nicht verhindern kann, ist es wichtig die einzelnen Lebensmittel schlau zu stapeln.

 

Ein Beispiel für das ideale Stapeln eines Salates habe ich hier für euch:

Das Dressing oder die Sauce solltet ihr ganz unten in eurer Aufbewahrungsbox platzieren. Darauf stapelt ihr Lebensmittel, die nicht unbedingt Nässe durchlässig sind, wie Reis, Kichererbsen oder Nudeln.  Darauf könnt ihr anschließend den Salat oder das Gemüse geben. Schließlich will man einen Salat, der drei Tage lang ins Dressing eingelegt war, nicht mehr essen.

 

 

Einkaufen mit Köpfchen

Eines sollte beim Einkaufen klar sein: wenn ihr nur eure Lieblings-Schokolade in den Einkaufswagen legt, wird es mit dem gesunden Meal Prepping nichts! Überlegt euch darum vorab, was ihr kochen möchtet und überlegt euch auch die verschiedenen Variationen und wie viel Lebensmittel ihr für euer Meal Prepping benötigt. Lebensmittelverschwendung wollen wir ja nun wirklich vermeiden.

 

 

Reste-Verwertung

Meal Prep heißt nicht nur Vorkochen, ihr könnt damit auch optimal die Reste vom Abendessen verwerten und einfach am nächsten Tag ins Büro mitnehmen. So müsst ihr nichts wegwerfen und habt für den nächsten Tag gleich „vorgekocht“. Verrückt

 

 

Übung macht den Meister

„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ wie oft habe ich den Spruch von meiner Mutter zu hören bekommen! Aber sie hatte auch irgendwie Recht, denn beim Meal Prep ist das genauso: versucht neue Dinge und irgendwann werdet ihr sicher herausfinden, wie euer persönliches Meal Prepping am besten funktioniert.

 

Habt ihr Meal Prepping schon einmal ausprobiert? Was sagt ihr dazu? Ich freue mich über eure Kommentare im MEIN HOFER Forum!

 

Liebe Grüße

Harald

 

 

2 Kommentare
Urlauber

Hat dieses Rezept schon jemand ausprobiert?

Spaziergänger

Hat dieses Rezept schon jemand ausprobiert??