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Fett ist nicht gleich Fett

 

Gesunde-Fette-Foodissiomo.jpgIsabella und Lisa erklären euch alles über die verschiedenen Fettsäuren

 

Fett ist ein Wort, bei dem sich bei vielen die Haare aufstellen - Fett macht dick! Eigentlich brauchen wir gar keines - oder? Ganz so einfach ist die Frage nicht zu beantworten. Einerseits stimmt es, Fett ist unter den Hauptnährstoffen (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate) jener, der am meisten Energie liefert. Ganze 9 kcal enthält ein Gramm Fett. Auf Platz 2 macht es sich allerdings jemand bequem, den wir in der Aufzählung der Hauptnährstoffe ausgelassen haben: Alkohol! Jawohl, ein Gramm Alkohol liefert satte 7 kcal. Den „letzten“ Platz teilen sich Eiweiß und Kohlenhydrate mit jeweils 4 kcal/g.

 

Andererseits ist Fett - trotz aller Kalorien - ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung und sollte etwa 30% der täglichen Gesamtenergiezufuhr ausmachen. Allerdings - wie im Titel bereits erwähnt - ist Fett nicht gleich Fett. Fett besteht aus mehreren kleinen „Bausteinen“, unter anderem spielen die einzelnen Fettsäuren eine wichtige Rolle. Sie entscheiden sozusagen, ob das Fett, dass wir in Form von Ölen oder anderen Lebensmitteln zu uns nehmen, „gut“ für uns ist, also für spezielle Aufgaben benutzt werden kann, oder ob es eher negative Auswirkungen hat.

 

Gesättigte Fettsäuren

 

Ob eine Fettsäure als gesättigt oder ungesättigt gilt, hängt von ihrer chemischen Struktur ab - ganz spannende Dinge laufen da ab, Doppelbindung hier, Einfachbindung da - egal 😂. Meist sind es Fette tierischen Ursprungs, die einen großen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthalten, wie zum Beispiel Schmalz. Diese Arten der Fettsäuren können dazu beitragen, dass das LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin, das „schlechte“) im Blut ansteigt und somit Ablagerungen in den Gefäßen begünstigen, was wiederum zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen kann.

 

Neben tierischen Produkten enthält aber zum Beispiel auch Palm- und Kokosöl sehr viele gesättigte Fettsäuren. Faustregel: ein Fett oder Öl, das bei Zimmertemperatur fest ist, weißt einen höheren Anteil an gesättigten Fettsäuren auf, als jene, die flüssig bleiben.

 

Einfach ungesättigte Fettsäuren

 

Auch bei dieser Art könnten wir uns wieder über die chemische Struktur unterhalten – aber wir wollen euch ja nicht langweilen! Einfach ungesättigte Fettsäuren haben, im Gegensatz zu den gesättigten Verwandten, den Vorteil, dass sie zu einer Senkung des LDL-Cholesterins beitragen können. Aufgrund dessen werden sämtliche Pflanzenöle immer mehr empfohlen als tierische Fette. Ein klassischer und beliebter Vertreter der Öle, die reich an einfach ungesättigten Fettsäuren sind, wäre zum Beispiel Olivenöl, das sich perfekt für die kalte Küche, Salate und typisch italienische Gerichte eignet.

 

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

 

Hier wird’s spannend, weil euch der wichtigste Vertreter dieser Gruppe ganz bestimmt bekannt ist:

 Omega 3 Fettsäuren sind ja immer wieder in aller Munde, es werde ihnen richtige „Superkräfte“ nachgesagt. Was wirklich stimmt, ist, dass sie eine entzündungshemmende Wirkung haben, aber auch blutdrucksenkend wirken, das Herz-Kreislaufrisiko minimieren, das LDL-Cholesterin und die Triglyzeride im Blut reduzieren und die Fließeigenschaften des Blutes verbessern. Außerdem können sie auch das HDL-Cholesterin (High-Density-Lipoprotein-Cholesterin, das „gute“), das unsere Gefäße vor Ablagerungen schützt, steigern - diese Eigenschaften kann man tatsächlich als „Superkräfte“ einstufen! Und wo findet man sie? In nennenswerten Mengen sind Omega 3 Fettsäuren vor allem in Lachs, Leinöl, Walnüssen, Makrelen oder Leinsamen enthalten.

 

Und um die Power der Omega 3 Fettsäuren gleich perfekt zu nützen, haben wir uns ein leckeres, passendes Rezept für euch ausgedacht:

 

Rezept-Lachs-Spinat-Kartoffeln.jpgEin gesundes Rezept mit allen Fetten die euer Körper benötigt

 

Lachsfilet mit Tomaten-Walnuss-Kruste

 

Zutatenliste: 

 

Für die Kruste für zwei Stück Fisch:

15 HAPPY HARVEST Walnusskerne

1-2 EL CARLONI Tomatenmark

Saft einer halben Zitrone

1 TL HAPPY HARVEST geriebene Mandeln

Thymian und Rosmarin nach Geschmack

½ Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer

etwas Wasser

 

Zubereitung:

 

Das Rezept ist diesmal wirklich super easy (ihr kennt vielleicht unseren liebsten Instagram-Hashtag #quickandeasy Lachen).

 

Schritt 1

Es kommen einfach alle Zutaten gemeinsam in einen leistungsstarken Mixer, bis die Paste die Konsistenz hat, die ihr gerne haben wollt – die einen haben lieber eine richtig feine Farce, die anderen mögen mehr Crunch!

 

Schritt 2

Dann würzt ihr die Lachsfilets nur mehr ganz leicht und streicht die Masse drauf (ihr könnt sie dann auch noch mal mit einer kleinen Menge geriebener Mandeln bestreuen).

 

Schritt 3

Anschließend gebt ihr den Fisch dann bei 180 Grad für etwa 15-20 Minuten ins Backrohr, bis die Kruste eine schöne Farbe hat.

 

Bei uns gab es zum Lachs noch Blattspinat mit Knoblauch und Walnussstücken, sowie ein paar knusprige Kartoffelscheiben aus dem Ofen!

 

Lasst es euch schmecken! Yummy

 

Liebe Grüße

Lisa & Isabella von Foodissimo