abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Stattdessen suchen nach 
Meintest du: 
www.foodissimovienna.wordpress.com

Alles was du über Gluten wissen solltest

 

glutenfrei-ernaehrung.jpgSo funktioniert glutenfreie Ernährung.

 

In den Regalen finden sich immer mehr glutenfreie Produkte. Es gibt jedoch keine Belege, dass dieser Lifestyle-Trend bei Menschen, die an keiner Gluten-Unverträglichkeit leiden, Sinn macht. Für wen das steigende Angebot glutenfreier Produkte jedoch von großem Vorteil ist und worauf geachtet werden soll, lest ihr hier.

 

 

Besser glutenfrei?

Immer mehr Menschen versuchen Gluten in ihrer Ernährung zu meiden, in der Hoffnung sie würden sich dadurch wohler fühlen oder schneller abnehmen. In der wissenschaftlichen Literatur finden sich dazu jedoch nur mangelhaft durchgeführte Studien, die weder aussagekräftig sind, noch einheitliche Ergebnisse liefern. Ohne eine entsprechende Grunderkrankung - der Glutenunverträglichkeit - ist ein freiwilliger Gluten-Verzicht jedem selbst überlassen.

 

Was bedeutet Glutenunverträglichkeit?

Bei einer Glutenunverträglichkeit, die auch als Zöliakie bekannt ist, wird durch den Verzehr von Weizen und anderen heimischen Getreidesorten eine Überreaktion des Immunsystems ausgelöst. Genauer gesagt ist das im Getreide enthaltene Gluten ein Klebereiweiß, das bei dieser chronischen Erkrankung nicht abgebaut werden kann. Infolgedessen wird die Schleimhaut des Dünndarms zerstört und entzündet sich chronisch. Die Schädigung des Dünndarms führt in weiterer Folge zu schmerzhaften Verdauungsproblemen.

 

Glutenverzicht ist bei Unverträglichkeit Pflicht!

Oft bleibt die Krankheit längere Zeit unbemerkt, was Durchfall, Mangelerscheinungen und Erschöpfungszustände zur Folge haben kann. Nachgewiesen wird eine Gluten-Unverträglichkeit mittels Bluttest und einer Dünndarmbiopsie. Es reichen bereits kleinste Mengen an Gluten, um die Dünndarmschleimhaut von Betroffenen zu schädigen. Daher ist eine strikte und lebenslange glutenfreie Ernährung für Zöliakiepatienten zwingend erforderlich. Gluten steckt, wie bereits erwähnt, in heimischen Getreidesorten – dazu zählen neben Weizen auch Dinkel, Roggen, Gerste, Kamut, Emmer, Grünkern, Hafer, Einkorn, Bulgur und Couscous.

Worin steckt’s noch?

Gluten findet sich auch in vielen verarbeiteten Fertiggerichten oder beispielsweise auch in Saucen und Suppen. Das Klebereiweiß ist in einigen Wurst- und Fleischwaren mit glutenhaltigen Bindemitteln oder in Gewürzen enthalten. Semmelbrösel und panierte Speisen, sowie Müslis, fertige Desserts wie Eiscreme oder Pudding weisen auch Gluten auf.

 

Als glutenfrei werden jene Lebensmittel bezeichnet deren Gluten-Gehalt zwei Milligramm je 100 g nicht überschreitet. Klassische Beilagen bei einer glutenfreien Ernährung sind Kartoffeln oder ReisMittlerweile gibt es aber schon zahlreiche Ersatzprodukte, basierend auf Mais-, Reis-, oder von Gluten befreitem Mehl. Zusätzlich bieten sich auch sogenannte „Pseudogetreide“, wie Hirse, Buchweizen, Quinoa und Amaranth als nährstoffreiche Alternative an.

 

 

Worauf sollte in der Küche geachtet werden?

Wenn in eurer Küche glutenfrei und glutenhaltig gekocht wird, müsst ihr penibel darauf achten, dass alle Küchenutensilien, die mit Lebensmittel die das Klebereiweiß enthalten in Berührung kommen, wie beispielsweise Brotmesser, Pfanne, Geschirrhandtücher oder Toaster, immer komplett sauber gemacht werden.

 

Um eine Kontamination mit Gluten weitgehend ausschließen zu können, wäre es am besten, für die Zubereitung glutenfreier Gerichte eigene Küchenutensilien zu verwenden.

 

 

Unser Fazit

Menschen mit erwiesener Glutenunverträglichkeit sollten ihr Leben lang Gluten gänzlich meiden. Glutenfrei zu essen, heißt jedoch nicht gleichzeitig auf den Genuss zu verzichten!

 

Wir zeigen euch mit unserem derzeitigen glutenfreien Lieblingsrezept wie lecker es sein kann!  Grinsen

 

 

Glutenfreie Kartoffelmuffins

 

Rezept-glutenfreie-Kartoffelmuffins.jpgGlutenfreie Kartoffelmuffins - eine leckere Alternative.

 

Muffins bestehen für gewöhnlich aus einem süßen – oder eben pikanten – Teig auf Mehlbasis. Klassische Mehlsorten aus heimischen Getreide fallen bei der Notwendigkeit einer glutenfreien Ernährung gänzlich weg. Als Mehlersatz eignen sich hier zum Beispiel speziell glutenfreie Mehle, oder Hanf-, Mais-, Reis-, Kokosmehl oder andere Produkte, die nicht aus Getreide hergestellt wurden. Man kann das Mehl aber auch einfach weglassen und Muffins mal ganz neu erfinden.

 

Für unsere herzhaften Kartoffelmuffins (die sich übrigens auch perfekt für eine anstehende Osterjause eignen), braucht ihr:

 

Zutatenliste:

 

500 g Kartoffeln

35 g zimmerwarme MILFINA Butter

4 große Champignons

1 Stk. Frühlingszwiebel

1 Stk. große Tomate

3 ZURÜCK ZUM URSPRUNG Eier

80 g MILFINA Sauerrahm

Salz

Pfeffer

Muskat

Eventuell 1 EL Maismehl, wenn der Teig zu dünn ist

 

Zubereitung:

 

Schritt 1

Erdäpfel sehr weich kochen und anschließend auskühlen lassen.

 

Schritt 2

Frühlingszwiebel, Champignons und Tomate klein schneiden und in etwas Butter anbraten. Salzen, pfeffern und ebenfalls abkühlen lassen.

 

Schritt 3
Die Kartoffeln fein stampfen, Butter und Champignonmischung unterheben und mit dem Sauerrahm vermischen. Die Eier trennen und die Dotter zur Masse geben.

 

Schritt 4

Aus dem Eiklar Schnee schlagen und ebenfalls unterheben. Die Muffinmasse mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und in ein Muffinblech mit Papierförmchen füllen. Anschließend 40 Minuten lang bei 160 Grad Umluft goldgelb backen und genießen.

 

Tipp: Wer es noch herzhafter mag, kann auch angebratene Speckwürfel oder geriebenen Bergkäse in den Teig geben. Yummy

 

Wir hoffen euch geht es gut! Viel Spaß beim Nachkochen!

 

Liebe Grüße

Lisa und Isabella von Foodissimo

 

 

1 Kommentar
Lebenskünstler

Diese Muffins werd ich gleich mal ausprobieren!! Umarmung