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Der kleine Gartenkalender

Damit ich den Sommer in meinem Garten richtig genießen kann, beginne ich bereits im Winter mit meiner Planung! Ganz getreu dem Motto: Der Kluge baut vor!  Grundsätzlich gilt, wer rechtzeitig plant, erspart sich Ärger, Stress und Geld. Das klingt doch gut, oder?

In der aktuellen Gartenwelt-Broschüre findest du übrigens einen tollen Jahreskalender für die Gartenarbeit mit allen wichtigen Tätigkeiten. So hast du immer den Überblick, was am besten wann gemacht werden muss. Denn mit guter Planung ist selbst der Arbeitsaufwand für das Umgestalten oder Neuanlegen eines Gartens überschaubar. Und eins kann ich dir versprechen: Die Arbeit lohnt sich garantiert - der Anblick deines schönen Gartens wiegt die ganzen Mühen zu 100 % wieder auf!

Hier findest du eine Übersicht über die wichtigsten Tätigkeiten im Garten für März bis Juni:

 


 

März

Säen und Pflanzen

Im März bereitest du am besten jene Blumen und Pflanzen vor, die bald ausgesetzt werden sollen. Du kannst auch bereits deine Gurken im Glashaus anbauen. Im Freien überleben Steckzwiebel und Knoblauch, auch Kresse ist robust genug.

Pflegen

Räume deine Beete aus und jäte das erste Unkraut. In der ersten Monatshälfte kannst du auch noch deine Obstbäume schneiden. Austriebe kannst du vorübergehend gegen Schädlinge behandeln. In der zweiten Monatshälfte ist Vertikutieren und Düngen des Rasens angesagt. Du kannst dann auch deine Rosen zurückschneiden und deine Stauen und Ziergräser können geteilt werden. Deine weniger empfindlichen Kübelpflanzen kannst du nach dem Umtopfen und Zurückschneiden aus dem Glashaus ins Freie übersiedeln. Darüber hinaus solltest du deine Beerensträucher und Beete mit Kompost versorgen und düngen. Wein und Kräuter sollten zurückgeschnitten werden.

Sonstige Arbeiten

Es wird Zeit, den Winterschutz und die Mulchdecken von Ziersträuchern zu entfernen und Staudenbeete zu düngen.

Fruchtwechsel

Um den Boden gesund und ertragreich zu halten, solltest du die Beete immer abwechselnd bepflanzen. Im 1. Jahr sind die„Starkzehrer“ (jene Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf), im 2. Jahr die Mittel- und im 3. Jahr die Schwachzehrer an der Reihe.

  • Starkzehrer: alle Kohlsorten, Gurken, Erdäpfel, Erdbeeren, Zucchini, Lauch, Tomaten, Kürbis
  • Mittelzehrer: Spinat, Zwiebel, Karotten, Salat, Knoblauch, Radieschen, Kohlrabi, Rote Rüben, Paprika, Melonen, Fenchel, Schwarzwurzel
  • Schwachzehrer: Bohnen, Erbsen, Kräuter

Tipp: Ein Gartentagebuch mit Skizze kann dir beim Erinnern helfen, was wann zuletzt gepflanzt wurde.

 


 

April

Säen und Pflanzen

In der 1. Monatshälfte kannst du Sträucher und Blütenstauden setzen, in der 2. Monatshälfte Balkon- und Ampelblumen sowie Dahlien und Gladiolen. Sommerblumen können nun auch angebaut werden. Der Kräutervorrat wird jetzt angesetzt (bzw. gedüngt): Majoran, Bohnenkraut und Thymian. Petersilie, Kresse, Kerbel und Dill werden jetzt idealerweise gesät. Auch für Erbsen und Lauch ist es nun Zeit unter die Erde zu wandern. In deinem Glashaus wachsen bereits Gurken, Tomaten und Basilikum.

Pflege

Der erste Rasenschnitt ist fällig, deine Stauden brauchen Dünger und deine Zimmerpflanzen kannst du umtopfen.

Sonstige Arbeiten

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um deine Kakteen ins Freie zu bringen, stelle sie aber sonnengeschützt auf, da sonst die Gefahr eines Sonnenbrands besteht. Ja, nicht nur wir Menschen können einen abfangen.  Falls du einen Teich hast, dann solltest du den Teichfilter und die Pumpe prüfen und einschalten.

Es sind darüber hinaus nur mehr wenige Wochen bis zur Badesaison. Daher solltest du auch gleich kontrollieren, ob du noch Reinigungs- und Zusatzmittel zum nach- bzw. neu Befüllen hast.

Ernten

Für den ersten frischen Vitaminschub sorgen Schnittlauch und Bärlauch. Yummy!

 


 

Mai

Säen und Pflanzen

Vorgezogene Sommerblumen können ins Freie. Rosen und Balkonblumen können gesetzt werden. Der Rasen kann gesät werden, sollte dies notwendig sein. Falls du draußen Tomaten pflanzen möchtest, dann kannst du dies an einem geschützten Platz tun, ebenso Paprika, Kürbisse, Zucchini, Melonen und Sprossenkohl. Es ist jetzt auch die ideale Zeit um deine Kräuter zu vermehren.

Pflegen

Du solltest deine Forsythien zurückscheiden und deine Tulpen, Märzenbecher, Narzissen und Hyazinthen auf jeden Fall düngen. In der ersten Monatshälfte werden am besten auch die Samenansätze entfernt. Sind Bartiris, Flieder und Rhododendron bereits verblüht, dann solltest du die Blütenreste entfernen.

Tomaten ausgeizen

Unter Ausgeizen versteht man das regemäßige Abknipsen der kleinen Seitentriebe, die aus den Blattachsen wachsen. Dadurch soll die Pflanze sich auf die Versorgung des Haupttriebes konzentrieren und die Früchte werden dadurch größer. Allerdings muss dafür der Haupttrieb gestützt und hochgebunden werden. Strauchtomaten werden nicht ausgegeizt.

Ernten

Der erste Salat, Rettich und Basilikum sollte zum Ernten bereit sein. Lass sie dir schmecken.

 


 

Juni

Säen und Pflanzen

Die zweite Pflanzung von Salat und Kohlrabi beginnt. Späte Stangenbohnen, Karotten, Radieschen, Spinat, Radicchio, Wurzelpetersilie und Herbstrettich können nun gesät werden. In der zweiten Monatshälfte kannst du Karfiol, Brokkoli, Kopf-, Eis- oder Pflücksalat, Fenchel, Porree und Stangensellerie pflanzen.

Pflegen

Deine Tomaten, die noch im Glashaus sind, gehören wieder ausgegeizt und deine Gurken entspitzt (Haupttrieb nach dem 5., Seitentriebe nach dem 4. Blatt). Du solltest nun auch deine Kübelpflanzen düngen, verwelkte Blüten entfernen und deine Rosen nach ihrer ersten Blüte behutsam zurückschneiden. Lavendel und Polsterstauden ebenfalls nach ihrer Blüte großzügig schneiden.

Sonstige Arbeiten

Im Juni solltest du deine Hecken vorsichtig in Form schneiden - sie sind Nistplatz und Schutz für viele Tiere. Grundsätzlich solltest du in dieser Zeit regelmäßig mähen und gießen. Kontrolliere deine Pflanzen darüber hinaus auf Schädlings- und Pilzbefall. Oft genügen Hausmittel (manuelles Entfernen, Brennnesseljauche, Schutzneste etc.). Bitte bedenke: Chemie kann auch Nützlingen schaden und in der Nahrung landen. Im Juni wird auch der Apfelwickler aktiv und er legt seine Eier in die ersten Fruchtansätze (Apfel, Birne, Quitte). Es gibt auch hier biologische Mittel dagegen. Du kannst beispielsweise vorbeugend Nützlingen wie Ohrwürmern, Laufkäfern, Vögeln und Fledermäusen viel Lebensraum schaffen. Das hilft, die Eiablage zu erschweren.

Apfelwickler bekämpfen

Die Raupen dieses lästigen Falters verursachen den gefürchteten „Wurm im Apfel“. Mit einem ganz einfachen Mittel kannst du sie jedoch gut daran hindern: Ab ca. Mitte Juni bis Ende August kannst du 10 cm breite Ringe aus Wellpappe 30-50 cm über dem Boden um den Baumstamm binden. Die Raupen verkriechen sich dann darin und lassen sich so gut entfernen. Die angebrachten Ringe solltest du während dieser Zeit wöchentlich überprüfen. Die angebrachten Streifen erst Ende Oktober abmontieren. Frühzeitig abgefallene Früchte solltest du sofort sammeln und in Wasser legen, um die Raupen zu vernichten. Erst danach diese Früchte kompostieren.

Ernten

Kirschen, Erdbeeren, frühe Himbeeren, Stachelbeeren, Ribisel und Rhabarber sind reif. Rhabarber solltest du nur bis spätestens Anfang Juli ernten. Deine Erdbeeren solltest du genau beobachten, die reichtragenden Pflanzen solltest du dir merken, um genau diese später zu vermehren. Kohlrabi, Salate, Brokkoli, Karotten, Rettich, verschiedene Kohlsorten belohnen dich im Juni für deine Mühen!